Meine Story

Es gibt so viel über mich zu schreiben und wer mich kennt, der weiß, wie schwer es mit fällt, mich kurz zu fassen. Mich muss man einfach erleben 😉. Aber gut, fangen wir an.

Ich bin Medium (dass ich das mal schreiben würde, hätte ich vor ein paar Jahren auch nie für möglich gehalten 😉) mit Herz.

Meine ersten Erfahrungen mit Verstorbenen

Annette Meng als Kind

Ich als Kind

Schon als Kind nahm ich die verstorbenen Seelen war und damals machte mir das Ganze noch große Angst. Aber meine Mama fand es irgendwann nicht mehr lustig, als ich sie in der Nacht das 10. Mal in mein Zimmer rief, weil die Verstorbenen in meinem Kinderzimmer Party feierten. Sie nahm sie ja nicht wahr. Später dann, als ich ca. 5 oder 6 Jahre war, nahm ich dann wahr, wenn jemand bald starb. Und 2 Wochen später starb die Person dann wirklich. Das machte auch mir irgendwann Angst, da ich dachte, ich sei Schuld, dass die Menschen sterben.

Also habe ich das, was ich da wahr nahm, „weggedrückt“. Bei dem Medialen gelang mir das auch ein Stück weit. Immer wieder hatte ich Phasen, in denen ich nur mit Licht schlafen konnte. Ok, heute muss ich selbst über mich lachen, denn den Verstorbenen ist es ziemlich „schnuppe“, ob das Licht an ist 😉.

Das Sensitive konnte ich wohl nicht so gut „wegdrücken“, zumindest war ich fest der Überzeugung, dass das von mir Wahrgenommene jeder wahr nahm. Aber in meiner Zeit in der Bank, als ich dort in der Kundenberatung arbeitete, wurde mir dann mit das erste Mal bewusst: Irgendwie bin ich anders 😉.

Irritationen in meinem Job bei der Bank

In meiner Anfangszeit waren die Leitungen zu der Rechenzentrale der Bank nicht immer stabil, und immer wieder gab es Systemausfälle. Das war für mich kein Problem, denn ich wusste ja, wenn ein Neukunde kam, ob derjenige einen Schufaeintrag hatte oder ob jemand kreditwürdig war. Das sah man doch… dachte ich zumindest damals.

Annette Meng während ihrer Zeit bei der Bank

Während meiner Zeit bei der Bank

Immer wieder riefen mich Kollegen zur Hilfe, wenn die Systeme mal wieder streikten. Sie fragten, ob der Kunde einen Eintrag bei der Schufa habe. Irgendwann wurde es mir dann zu blöd und ich meinte: „Schau doch selbst. Das sieht man doch dem Kunden an“. Als mir dann der Kollege sagte, dass man das nicht einfach sieht, schaute ich blöd. Aber ich dachte dann, der ist anders, nicht ich 😉. So ging ich meinen Weg weiter und dachte auch als Führungskraft, dass es normal ist, direkt zu wissen, was in seinem Mitarbeiter vorging. Dafür musste man doch nicht unbedingt mit ihm reden 😉.

Zu dieser Zeit hatte ich einen Coach an meiner Seite, der auch meinte: Nee Annette, so ganz normal ist das nicht, was Du da alles wahrnimmst. Auch hier dachte ich wieder: So ein Idiot 😉. Ich entschloss mich, selbst eine Coaching-Ausbildung zu machen. Ich wollte mehr über mich und das Leben verstehen. Und auch hier wurde mir wieder vor Augen gehalten: Nee, eigentlich wurde schon regelrecht der Spot darauf gerichtet, dass ich anders bin 😉.

Verzweiflung meiner Ausbilderin

Meine Ausbilderin Dalida verzweifelte fast mit mir, denn zu einem Coaching-Gespräch gehört eine klare Auftragsklärung. Man erarbeitet mit dem Klienten das Thema und was sich ändern soll. Ich habe natürlich auf diese Auftragsklärung immer verzichtet, da ich ja schon wusste, welches Thema mein Gegenüber hat. Dalida meinte dann irgendwann zu mir: „Annette, so bestehst Du keine Prüfung!“.

Annette Meng als Coach

Ich als Coach – auch damals schon mit viel pink 😉

Ich konnte es nicht verstehen und sagte zu ihr, warum ich was klären soll, was doch offensichtlich ist. Die Zeit kann man doch sinnvoller nutzen. Sie brachte mir dann schonend bei, dass man normalerweise nicht weiß, was das Anliegen des Klienten ist und dass das nicht normal sei. Ok, auch ich fand ich es nun langsam komisch. Aber gut, dachte ich mir, dieses eine Mal.

Ich machte dann die Auftragsklärung und bestand meine Prüfungen 😉.

Als der Vater meines damaligen Ex-Freundes starb, den ich nicht mehr persönlich kennenlernte, erschien dieser mir in den Morgenstunden immer im Traum und hatte irgendwelche Botschaften für mich. Das fand ich gar nicht lustig und teilte ihm mit, er soll mich in Ruhe lassen. Das tat er aber nicht. Irgendwann fragte ich meinen Ex, ob er ein Bild für mich von seinem Vater hat. Ich dachte mir: So, jetzt zeige ich, dass diese Träume Quatsch sind und dann hört das auf. Aber dem war nicht so. Der Mann auf dem Bild war der Mann, der immer wieder zu mir in den Träumen sprach und dann verstand ein Ex auch noch die ganzen Botschaften. Da hatte ich es wohl gezeigt bekommen… Aber ich wäre nicht Annette, wenn ich nicht auch dieses klare Zeichen, das schon ein Zaunpfahl war, nicht wahrnehmen wollte 😉. Also ging ich meinen Weg weiter.

Eine mediale Reise nach England

Dann fragte mich eine Freundin, ob ich mit ihr nach Stansted gehen würde, denn eine Freundin sei krank geworden und es wäre ein Platz bei dieser Reise frei. Ich verstand, wir gehen eine Woche meditieren, aber eigentlich war es eine mediale Woche in dem bekannten Arthur Findlay College.

Annette Meng in England

Ich in England

Ich ging also mit dem Glauben, endlich meditieren zu lernen, nach England. Die Menschen dort kamen mir zwar etwas suspekt vor, aber dachte: Jo, wird schon. An der Abendveranstaltung, bei der das Programm bekanntgegeben wurde, wurde mir dann doch anders und natürlich hatte ich als Einzige direkt am ersten Abend die Einzelsitzung bei einem Medium, die jeder dort bekam. 

Als ich in den Raum kam, dachte ich schon: Was ist das jetzt wieder für ein Sch… Die Dame begrüßte mich und lachte schon. Sie fing an und sagte ziemlich zu Beginn, ob ich wisse, dass ich ein Medium sei. Ich so: Bitte was? Ich sagte dann zu ihr, sie solle bitte genauer hinschauen, dass ich Coach bin und kein Medium. Ich war ziemlich sauer.

Sie lachte aber und meinte: Ja, das vielleicht auch, aber irgendwann mal würde ich die Ausbildung zum Medium machen. Da habe ich dann laut gelacht. Wie ich heute weiß, ist sie wohl ein richtig gutes Medium, denn sie sollte Recht behalten. Dann fragte sie mich, ob ich wisse, dass ich ein sehr großes geistiges Team habe. Ich dann nur: Was ist das bitte? Und dann sagte sie, mein Geistführer würde kurz vor einem Burnout stehen. Er würde schon versuchen, mich regelrecht auf meinen Weg zu schieben, aber ich würde immer wieder ausbüxen. Aha. Keine Ahnung was das jetzt wieder war… Geistführer…

Die Woche brachte mich an meine Grenze und ich wurde immer wütender… bei jeder Übung verstand mein Gegenüber, was ich sagte, egal ob ich irgendwelche Energien aus einem Eimer Sand lies oder einen Jenseitskontakt gab. Ich dachte wirklich, die drehen da „Verstehen Sie Spaß“ und der Moderator kommt am Ende der Woche um die Ecke und fragt mich „Verstehen Sie Spaß?“. Als mich meine Kursleiterin am Ende der Woche auch noch auf die Bühne stellen wollte, sagte ich, dass es jetzt reicht und sie mit dem Schei… aufhören sollen.

Pascal Voggenhuber fiel mir in die Hände

Kurze Zeit später war ich in einer Buchhandlung in Darmstadt, um mir neue Coaching-Bücher zu kaufen. Als ich an einem Regal stand, fiel auf einmal ein Buch von oben in meine Hand. Ok, dachte ich, was ist das? „Botschaften der unsichtbaren Welt“ und ein junger Mann war abgebildet. Ich las die Rückseite durch und dachte „Was ein Schei…“ und stellte das Buch wieder ins Regal. Aber es lies mich nicht los. Immer wieder nahm ich dieses Buch in die Hand. Dann dachte ich: Ach, die 10 Euro verkrafte ich. Ich nehme es einfach mal mit. Kann ja nicht schaden.

Als ich zu Hause war, nahm ich das Buch in die Hand und wollte mir den Kram mal anschauen. Ich lag das Buch nicht mehr weg und las es in einem durch. Da schrieb ein gewisser Pascal Voggenhuber über all das, was ich da wahrnahm und endlich fing ich an zu verstehen. Daraufhin bestellte ich heimlich mehr Bücher von diesem Pascal Voggenhuber und mit jedem Buch verstand ich mehr.

Bald war er auch in meiner Nähe und ich dachte, ich schaue ihn mir mal an, ob der wirklich so ist, wie er schreibt. So sah ich meine erste Jenseits Demo und nix mehr war, wie es war. Pascal öffnete mir durch seine Art die Welt des Mediums, da er alles mit Leichtigkeit und Humor nahm. So traute ich mich einige Zeit später auch, mein erstes Seminar „Entdecke Deinen Geistführer“ zu besuchen. Und ab dem Zeitpunkt war nichts mehr zu halten. Es fing schon damit an, dass ich in den Seminarraum hineinlief und Pascal mich anschaute und sagte: „Mein Zeichen“. Ich dachte „Will der mich verarschen?“ und schaute hinter mich, aber da war niemand. Ich dann zu ihm: „Meinst Du mich?“. „Ja, klar.“, sagte er. Ok, dachte ich mir, vielleicht doch alles spookie hier…

Die Ausbildung zum Medium hat mein Leben verändert

In der Pause erfuhr ich dann, dass Pascal heute Morgen seinen Geistführer um ein Zeichen geben hatte, bezüglich des Namens seines neuen Programmes. Und ich hatte an dem Tag ein T-Shirt gewählt, auf dem „Enjoy your life“ gedruckt war. In diesem Seminar lernte ich auch Nina Herzberg kennen. Pascal meinte im Spaß zu uns: “Die Nina wird irgendwann mal ausbilden und Annette wird ihre Schülerin“. Wir lachten alle herzhaft. Ein halbes Jahr später meldete ich mich zu ihrer Ausbildung an. Und seit dem Seminar „Entdeckte Deinen Geistführer“ habe ich kein eigenes Leben mehr.

Endlich habe ich meinen Geistführer wahrgenommen bzw. verstanden, dass der Typ, der schon immer da war, mein Geistführer ist. Und während der Basisausbildung zum sensitiven und medialen Berater bei Nina Herzberg stand ich dann kurz vorm Burnout, da Gibi (mein Geistführer) jetzt keine Ruhe mehr gab. Ursprünglich hatte ich die Ausbildung begonnen, um meine Ängste zu der Geistigen Welt zu verlieren und dann damit leben zu können. Doch während der Ausbildung verstand ich langsam, dass die Jungs und Mädels da drüben wohl andere Pläne mit mir haben. Meine Basisausbildung bestand ich erfolgreich. Es war ein Jahr voller Höhen und Tiefen und als ich in der Coaching-Ausbildung dachte, ich habe meine Themen verstanden, habe ich in dieser Basisausbildung die Themen noch viel tiefergehend kennenlernen dürfen.

Annette Meng mit ihrer Ausbilderin als Medium Nina Herzberg

Nina Herzberg hat mich zum Medium ausgebildet

Nach der Basisausbildung darf man 100 Einzelsitzungen auf Spendenbasis geben, um Erfahrungen zu sammeln. Ich sagte zu Gibi: „Wenn das wirklich mein Weg ist, dann sorge dafür, dass diese 100 Menschen zu mir kommen“. Was soll ich sagen? Ab dem Zeitpunkt ging es rund… Und ich habe mein Diplom dann mit 130 Sitzungen angetreten, da soviel Menschen zu mir kamen, wofür ich sehr dankbar bin.

Schon damals in der Bank (dort bis zum Mittleren Management), hatte ich den Traum, irgendwann selbständig in einer Praxis zu sein. Ja, damals dachte ich als Coach, auch als ich nach 21 Jahren den Job in der Bank an den Nagel hing. Und jetzt habe ich mir diesen Traum verwirklichen dürfen. Und es kam anders als gedacht, ich bin Medium und heute sage ich das voller Stolz. Ich bin so unendlich dankbar für die Talente, die mir der liebe Gott mitgegeben hat. Jede Sitzung berührt mich zutiefst, wenn ich miterleben darf, wie viel Heilung durch diese Arbeit passieren darf und wie viel Leichtigkeit wieder in die Leben der Menschen einziehen darf.

Aufgrund meiner Geschichte und des Seins meines Geistführers Gibi ist unser Motto: Spiritualität soll alltagstauglich werden und darf auch mit Leichtigkeit gelebt werden. Ihr seht: Alles ist möglich.

Think pink 💗
Annette